17. September 2021

„Procter & Gamble“ will bis 2040 klimaneutral sein

Mehr Engagement gegen den Klimawandel

„Procter & Gamble“ erhöht das Tempo beim Engagement gegen den Klimawandel und hat dazu einen umfassenden Aktionsplan vorgestellt. Dabei hat sich das in Schwalbach ansässige Unternehmen das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2040 in seiner gesamten Wertschöpfungskette – vom Rohstoff bis zum Lager der Einzelhändler – keine Treibhausgasemissionen mehr zu emittieren.

Darüber hinaus hat sich „Procter & Gamble“ neue Zwischenziele für 2030 gesetzt, um in diesem Jahrzehnt wesentliche Fortschritte zu erreichen. Die Klimakrise ist dem Unternehmen zufolge für Haushalte und Familien überall auf der Welt relevant. Die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher weltweit möchte, dass die Marken, die sie kaufen, sie dabei unterstützen, ein umweltbewusstes Leben zu führen. Und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse machen laut „Procter & Gamble“ deutlich, dass dringend entschiedene Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden.

„Wir sind fest entschlossen, die Innovationskraft und den Einfallsreichtum von P&G zu nutzen, um neue Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels zu finden“, sagt P&G-Chef David S. Taylor. „Die vor uns liegende Aufgabe ist dringend, schwierig und viel größer als ein einzelnes Unternehmen oder Land. Wir gehen diese Herausforderungen zielstrebig an, indem wir unseren Fußabdruck verkleinern und unsere Größe nutzen, um eine noch nie dagewesene Art der Zusammenarbeit entlang unserer Wertschöpfungskette zu fördern.“

„Procter & Gamble“ begann vor über einem Jahrzehnt mit Maßnahmen zum Klimaschutz. Dabei basiere das Engagement auf einem wissenschaftlich fundierten Ansatz. Im Kern stehe das Ziel von „NetZero-Emissionen“. Im Einzelnen sieht der Aktionsplan vor, dass die meisten der Emissionen innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette reduziert werden. Für die verbleibenden Emissionen in diesen Bereichen, die nicht eliminiert werden können, werden natürliche oder technische Lösungen genutzt, um Kohlendioxid zu absorbieren und zu speichern.

Die Ziele, die sich „Procter & Gamble“ in diesem Zusammenhang für 2030 gesetzt hat beinhalten unter anderem eine Verringerung der Emissionen in der gesamten Wertschöpfungskette um bis zu 50 Prozent. „Auch wenn heute noch niemand alle Antworten auf die Frage hat, wie wir eine Net-Zero-Zukunft erreichen können, werden wir unser Engagement mit hoher Intensität weiter vorantreiben“, sagte Virginie Helias, Chief Sustainability Officer bei „P&G“. „Um unsere Ziele zu erreichen, werden wir bestehende Lösungen nutzen und nach neuen, transformativen Lösungen suchen, die heute noch nicht auf dem Markt verfügbar sind. Dies wird Partnerschaften über den privaten, non-profit und öffentlichen Sektor hinweg erfordern und jeden Aspekt unseres Geschäfts einbeziehen, vom Beginn des Lebenszyklus unserer Produkte bis zum Ende.”

Die höchste Priorität für „Procter & Gamble“ sei es, die Treibhausgasemissionen so schnell wie möglich mit den heute vorhandenen Lösungen deutlich zu reduzieren. In Deutschland hat „P&G“ am Standort Kronberg jüngst ein neues „Product Supply Innovation Center“ (PSIC) eingerichtet, das als Plattform für ein Netzwerk aus lokalen Zulieferern, Technologieunternehmen und Spitzenuniversitäten dient und innovative Lösungen entwickeln soll. red

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