4. Oktober 2021

Schwalbacher Rotes Kreuz packt im Ahrtal nach dem Hochwasser weiter mit an

Mithilfe beim Wiederaufbau

Das Deutsche Rote Kreuz hilft beim Wiederaufbau im Hochwasser-Katastrophengebiet Ahrtal mit. Vom DRK Schwalbach ist er stellvertretende Bereitschaftsleiter Ludwig Remmel als LKW-Fahrer im Einsatz. Foto: DRK

Auch rund elf Wochen nach der Hochwasser-Katastrophe im rheinland-pfälzischen Ahrtal ist das Deutsche Rote Kreuz weiterhin für die Menschen vor Ort im Einsatz. Auch das DRK Schwalbach ist immer wieder dabei.

Der Schwalbacher Rotkreuzler Ludwig Remmel unterstützte in den vergangenen Wochen tatkräftig die Logistik des Roten Kreuzes im Ahrtal. Während die Maßnahmen der Soforthilfe im Katastrophengebiet langsam abnehmen, gewinnt die Unterstützung bei der weiteren Stabilisierung und dem beginnenden Wiederaufbau zunehmend an Bedeutung.
„Was für uns selbstverständlich ist – Strom, fließendes Wasser, funktionierende Straßen – ist dort zerstört. Ganze Orte sind durch unbefahrbare Brücken voneinander getrennt worden”, erzählt Daniel Elschenbroich, Bereitschaftsleiter des DRK Schwalbach. So wirkt das DRK bei der Trinkwasser- und Nahrungsmittelversorgung mit, verteilt Hilfsgüter, unterstützt bei Stromversorgung und Notbeleuchtung und betreibt sogar eine Kläranlage im Schadensgebiet.
In diesem Rahmen war der stellvertretende Bereitschaftsleiter Ludwig Remmel als LKW-Fahrer im Einsatz. Vom Bereitstellungsraum in Koblenz wurden tägliche Versorgungstouren im Schadensgebiet durchgeführt, um die Menschen im Tal mit Hilfsgütern des täglichen Bedarfs zu versorgen. „Neben der materiellen Hilfe nehmen die Betroffenen vor allem aber auch ein offenes Ohr für das von ihnen Erlebte dankbar an“, schildert Ludwig Remmel seine Eindrücke vor Ort. Nach einem ersten Einsatz vor zwei Wochen entschloss er sich umgehend, in der vergangenen Woche erneut zu unterstützen. Um alle Bereiche des Schadensgebietes zu erreichen sind sogar geländegängige Fahrzeuge notwendig.
Auch ein weiterer Einsatz für das Schwalbacher DRK in nächster Zeit ist denkbar. Die Hilfsmaßnahmen sind noch lange nicht abgeschlossen und eine dauerhafte Unterstützung durch das DRK in der betroffenen Region ist bereits in der Umsetzung. red

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