20. Oktober 2021

Die Kinotipps der Schwalbacher Zeitung

Neu im Kino

An dieser Stelle geben wir Ihnen jeden Mittwoch Tipps aus dem aktuellen Kinoprogramm.

 

Cry Macho

Mit „Cry Macho“ legt Regisseur und Produzent Clint Eastwood ein ergreifendes und zugleich mitreißendes Drama vor. Eastwood selbst spielt Mike Milo, einen ehemaligen Rodeo-Star und gescheiterten Pferdezüchter, der 1979 im Auftrag seines Ex-Bosses nach Mexiko reist, um dessen kleinen Sohn nach Hause zu bringen.

Weil das ungleiche Paar den Heimweg nach Texas über Nebenstraßen zurücklegen muss, entpuppt sich die Reise als überraschend beschwerlich. Und doch gelingt es dem desillusionierten Pferdefreund, unterwegs unerwartete Verbindungen zu knüpfen – und seinen eigenen Seelenfrieden zu finden.

Cry Macho
Länge: 104 Minuten
FSK: ab 12

 

Venom 2: Let There Be Carnage

Er ist einer der bedeutendsten und komplexesten Charaktere aus dem Marvel-Universum. Jetzt kommt Venom als der tödliche Beschützer zurück auf die große Leinwand – erneut kongenial verkörpert von dem Oscar-Nominierten Tom Hardy („Venom“, „Mad Max: Fury Road“).

Die Regie zu der lang ersehnten Fortsetzung des Action-Blockbusters übernahm Andy Serkis („Mogli: Legende des Dschungels“, „Solange ich atme“), an der Seite von Tom Hardy sind Michelle Williams („Venom“, „Manchester by the Sea“) und Naomie Harris („James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“, „Moonlight“) in den Hauptrollen zu sehen. Als Bösewicht Cletus Kasady/Carnage steht ihnen Woody Harrelson („Zombieland 2: Doppelt hält besser“, „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“) entgegen.

Venom 2: Let There Be Carnage
Länge: 90 Minuten
FSK: ab 16

 

Die letzte Stadt

Ein Archäologe und ein Waffendesigner, die sich in einem früheren Leben als Filmemacher und als Psychoanalytiker gekannt haben, treffen sich in einer Ausgrabungsstätte in der Negev-Wüste und beginnen ein Gespräch über Liebe und Krieg, das sie in der israelischen Stadt Be’er Sheva fortsetzen. Dann beginnt der Film mit wechselnden Darstellern in wechselnden Rollen einen Reigen, der durch die Städte Athen, Berlin, Hongkong und São Paulo führt.

Es treten auf: ein alter Künstler, der auf sein jüngeres Selbst trifft, eine Mutter, die mit ihren beiden erwachsenen Söhnen zusammenlebt – einem Priester und einem Polizisten, eine Chinesin und eine Japanerin, eine Kuratorin und ein Kosmologe. Die Dialoge der Protagonisten handeln von obsolet gewordenen gesellschaftlichen Tabus, Generationenkonflikten, Kriegsschuld und Kosmologien. Die Architekturen der fünf Städte dienen als dritter Partner im Dialog der Protagonisten und komplettieren ihre philosophischen und metaphysischen Reisen.

Die letzte Stadt
Länge: 100 Minuten
FSK: ab 18

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