19. November 2021

Die Wahlzeit der „Jupa-Pioniere“ geht zu Ende

Teilweise viel Zeit investiert

Die letzte Sitzung des ersten Schwalbacher Jugendparlamentes fand am Dienstagabend statt. Nach zwei Jahren Tätigkeit und einigen verwirklichten Vorschlägen verabschieden sich die elf Parlamentarierinnen und Parlamentarier.

Zwei von ihnen kandidieren erneut, die anderen möchten sich ihrem Schulabschluss widmen oder haben die Altersgrenze für eine weitere Kandidatur überschritten.

„Das Jupa war erlebnisreich und arbeitsintensiv, Corona hin oder her“, meint Nadine Desoi, Jugendbildungsreferentin und pädagogische Begleiterin des Jugendparlamentes. Die Auswertung während der Berlinfahrt habe gezeigt, dass die Jugendlichen teils sehr viel Zeit in ihr Mandat investiert haben. Das sei keine Selbstverständlichkeit.

Nun gilt es, das zweite Schwalbacher Jugendparlament zu besetzen. Alle wahlberechtigten Jugendlichen haben ihre persönliche Zugangsberechtigung zur Online-Wahlplattform erhalten. Elf Kandidaturen gibt es, neun Sitze stehen zur Verfügung. Die Stimmabgabe ist noch möglich bis Dienstag, 30. November, um 15 Uhr. Dann wird das Wahlportal geschlossen und die Auszählung beginnt.

Gegenwärtig liegt die Wahlbeteiligung nach Angaben der Stadtverwaltung bei etwa 15 Prozent. Bei der letzten Jugendparlamentswahl im Jahr 2019 hat etwa ein Viertel aller Wahlberechtigten Stimmen auf die Kandidatinnen und Kandidaten verteilt. Bürgermeister Alexander Immisch ruft deshalb nochmals dazu auf: „Bitte nehmt an der Wahl eurer Vertretung teil, gebt eure Stimmen dazu ab!“

Wer seine Wahlbenachrichtigung mit dem persönlichen Zugangscode verlegt hat, kann sich an das Wahlamt wenden unter den Telefonnummern 06196/804-169 oder 804-113. Für inhaltliche Fragen zum Jugendparlament gibt das Jugendbildungswerk unter Telefon 06196/804-243 oder per E-Mail an jugendbildungswerk@schwalbach.de Auskunft. red

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