1. März 2022

Polnisches Kaleidoskop beginnt am 12. März

Lesung mit jiddischer Musik

Autor Uwe von Seltmann (rechts) und die Musiker Tabea und Tobias Wollner stellen den Dichter und Komponisten Mordechai Gebirtig vor. Foto: v. Seltmann

Mit einer musikalischen Lesung wird am Samstag, 12. März, das 22. Polnische Kaleidoskop eröffnet. Ab 18 Uhr bestreiten der Autor Uwe von Seltmann und das Duo „T&T Wollner“ in der Evangelischen Limesgemeinde ihr Programm „Es brennt“ über Mordechai Gebirtig, den sogenannten Vater des jiddischen Liedes.

Der Dichter und Komponist Mordechai Gebirtig (1877– 1942) war eine der wichtigsten jiddischen Stimmen. Seine Lieder gaben den bedrängten Juden in der Zeit des Nationalsozialismus Kraft. Er selbst wurde ermordet und fast vergessen. Die umfassende Biographie von Uwe von Seltmann bewahrt sein Zeugnis. „Es brennt“ ist eines der bekanntesten Lieder von Mordechai Gebirtig. Tabea und Tobias Wollner bringen die Lieder zu Gehör und Uwe von Seltmann erzählt die bewegende Geschichte des außergewöhnlichen Künstlers. Das Buch ist eine Hommage auf die jiddische Sprache, die jüdische Musik, die Stadt Krakau und die vielfältige Kultur des Judentums. red

 

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