1. April 2022

Varisano-Kliniken organisieren Hilfstransporte für die Ukraine

Schmerzmittel werden knapp

Die Varisano-Kliniken haben mit einem Hilfstransport Narkose- und Schmerzmitteln an Krankenhäuser in Lemberg geschickt. Foto: Varisano

Im westukrainischen Lemberg versorgen Krankenhäuser täglich Schwerverletzte. Doch Narkose- und Schmerzmittel werden knapp. Nach einem entsprechenden Hilferuf von Klinikärzten aus der Stadt haben die Varisano-Kliniken die dringend benötigten Medikamente besorgt.

Wie der Klinikverbund, zu dem auch das Bad Sodener Krankenhaus gehört, mitteilt, sind Paletten mit einem Gesamtgewicht von fast 1,2 Tonnen am Krankenhaus in Hofheim verladen worden und bereits in Lemberg angekommen. Es handelte sich um den dritten Transport von Hilfsgütern in die Ukraine, den die Kliniken im März unterstützt haben: Bereits Anfang des Monats hatten die drei Kliniken eine erste Hilfslieferung aus Verbandsmaterial, Spritzen, Infusionslösungen und medizinischem Bedarf zusammengestellt. Mitte März war ein zweiter Transport mit Medikamenten, medizinischer Schutzkleidung sowie Desinfektionsmitteln auf den Weg gebracht worden.

Die Kliniken in Lemberg sind aktuell im 24-Stunden-Dienst: Denn inzwischen werden immer mehr Verletzte aus umkämpften Städten in der Ukraine in die Kliniken der Stadt verlegt.

Die ukrainische Stadt nahe der Grenze zu Polen war zunächst von Luftangriffen verschont geblieben. Die Altstadt von Lemberg ist UNESCO-Weltkulturerbe und galt bisher als wichtigster Fluchtpunkt und als einer der letzten sicheren Orte des Landes. red

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