20. Mai 2022

RMV rät, Wochenendausflüge gut zu planen

Neun-Euro-Tickets ab Montag erhältlich

Der Bundesrat hat heute die Einführung des Neun-Euro-Tickets für die Monate Juni, Juli und August beschlossen. „Für nur 9 Euro pro Monat deutschlandweit Bus- und Bahnfahren ist ein tolles Angebot“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat.

Besonders freut es ihn, dass auch die rund eine Millionen Stammkunden des RMV davon profitieren. „Wenn wir im Sommer volle Busse und Bahnen sehen, zeigt das, wie wichtig der weitere Ausbau des Nahverkehrs ist“, sagt Knut Ringat.

Das Neun-Euro-Ticket gilt deutschlandweit in allen Bussen und Bahnen des Nahverkehrs, also auf allen Verbindungen außer in ICEs oder ICs. Wer bereits eine RMV-Jahreskarte besitzt, muss keine neue Fahrkarte kaufen. Seine Jahreskarte gilt in dieser Zeit deutschlandweit. Der Preis reduziert sich in den drei Monaten auf je neun Euro. Ob bereits direkt der niedrigere Preis abgebucht wird oder eine Erstattung erfolgt, variiert je nach Verkehrsunternehmen.

Erhältlich ist das Neun-Euro-Ticket ab Montag, 23. Mai, an den Fahrkartenautomaten sowie in allen größeren RMV-Vertriebsstellen. An den Automaten kann es direkt im Startbildschirm ausgewählt werden. Der Verkauf über die RMV-App startet am 1. Juni.

Innerhalb des RMV gelten für Jahreskartenkunden die gewohnten Mitnahmeregelungen. Hierzu zählt im RMV auch die kostenlose Fahrradmitnahme für alle Fahrgäste. Außerhalb des RMV gelten die Regelungen der jeweiligen Region. Mitfahrer benötigen dann eine eigene Fahrkarte und die Radmitnahme setzt eine Fahrradkarte voraus. Weitere Information zum Neun-Euro-Ticket gibt es hier.

Ergänzend zu den im Sommer angebotenen Freizeitlinien und Zusatzfahrten hat der RMV nochmals auf zahlreichen S- und Regionalzuglinien die Platzkapazitäten ausgeweitet. Besonders im Ausflugsverkehr am Wochenende empfiehlt der RMV mehr Zeit einzuplanen, alle Türen zu benutzen und bei der geplanten Mitnahme von Fahrrädern in touristischen Regionen Fahrten zu Stoßzeiten zu vermeiden, da dort trotz der Kapazitätsausweitungen mit Engpässen besonders bei der Radbeförderung zu rechnen ist.

Hingegen bietet sich laut RMV beispielsweise an, die Hinfahrt frühmorgens und die Rückfahrt am späten Abend anzutreten sowie Ausflüge wochentags zu unternehmen, wenn außerhalb der morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten ein dichtes Angebot und eine etwas niedrigere Fahrgastnachfrage für entspanntere Platzverhältnisse sorgen. red

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