22. Juni 2022

Schüler der Friedrich-Ebert-Schule boten ein abwechslungsreiches Sommerkonzert

Von Klassik bis Filmmusik

An der Friedrich-Ebert-Schule fand am Dienstag vergangener Woche das erste Sommerkonzert seit Beginn der Corona-Pandemie statt, an dem sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit musikalischen Beiträgen beteiligten. Foto: FES

Durch digitale Einspielungen während des Corona-Lockdowns, Outdoor Proben mit Abstand im Hof und viele motivierende Beziehungen zwischen Instrumentalschülern und ihren Lehrkräften konnte das Schulorchester an der Friedrich-Ebert-Schule auch während der Corona-Pandemie bestehen und sorgte nun am Dienstagabend vergangener Woche unter der Gesamtleitung von Eva Monaghan für eine abwechslungsreiche Musikveranstaltung.

Anne, Valeria und Steven moderierten durch das Sommerkonzert von Orchester, Junior-Orchester, Ensembles und Solisten. Die Veranstaltung war dem kürzlich verstorbenen, hochgeschätzten und langjährigen Klarinetten- und Saxophonlehrer, Gennadi Ifraimov, gewidmet.
Das Programm begann mit den elf Fünftklässlern des Junior-Orchesters, die an fünf Blasinstrumenten zeigten, wie fetzig Musik aus nur ein bis fünf Tönen klingen kann, wenn es gemeinsame sind.
Das große FES-Orchester mit Schülerinnen und Schülern aus allen Jahrgängen, verstärkt durch drei Ehemalige präsentierte unter dem Dirigat von Eva Monaghan präsentierte sowohl einige schulspezifische Oldies sowie neu einstudierte anspruchsvollere Hits der Filmmusik. Die vielstimmigen Arrangements zu „Lion King“, „Jurassic Park“ oder „Forest Gump“ gelangen harmonisch und begeisterten das Publikum aus Schülerschaft, Eltern und Kollegium.
Die erstaunliche musikalische Entwicklung einzelner wurde bei kammermusikalischen Vorträgen deutlich: Die Flötenlehrerin Hyang-Sook Do begleitet das Querflötentrio der 5c ebenso wie den glänzenden Vortrag der „Berceuse“ von Anne aus der 8a. Auch Joel aus der 7c an der Trompete, Valeria aus der 8c mit Klarinettenlehrer Zoltan Nagy oder Patryk aus der 10b mit Euphonium-Lehrer Werner Lohr demonstrierten eindrucksvoll die klanglichen Möglichkeiten ihrer Instrumente. Ein Ohrenschmaus war Bachs berühmte Air, bearbeitet für Euphonium und Klavier. Das Lehrkräfte-Duo, Hyang-Sook Do und Werner Lohr setzten damit Ziele für fortgeschrittene Musikanten.
Am Klavier stellte David aus der 6c das Stück „Wet Hands“ vor. Und Aleks aus der 8c darf sich mit seinem virtuosen Vortrag von Chopins Nocturne Nr. 20 schon heute Pianist nennen.
Zum Schluss erklang die Titelmusik zu „Pirates of the Carribean“ durch das FES-Orchester. red

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