24. Januar 2023

„FDP & Freie Bürger“: Magistrat muss Richtlinie erarbeitet, die Unterstützung regelt

Finanzielle Unterstützung für alle

Die aktuellen Energiekosten der privaten Haushalte lassen laut „FDP & Freie Bürger“ manche Schwalbacherinnen und Schwalbacher verzweifeln. Den Angaben der Freien Demokraten zufolge gibt es derzeit heftige Diskussionen zur Preisgestaltung und den Fernwärmekosten für Schwalbacher Kunden in der Limes-Wohnstadt.

Einen entsprechenden Antrag von „Bündnis 90/Grüne“, der eine finanzielle Unterstützung von maximal 100 Euro pro Haushalt vorsieht, unterstützen die Liberalen, sofern der Magistrat vorher eine Richtlinie erarbeitet, die regelt, welche Haushalte durch die Stadt Schwalbach unterstützt werden.
Aus Sicht von „FDP & Freie Bürger“ treffen die gestiegenen Kosten aber auch Bürger, die nicht an die Fernwärme angeschlossen sind. Diese sollen ebenfalls städtische Unterstützung analog der Fernwärmekunden erhalten. Einen entsprechenden Eilantrag haben die Liberalen eingebracht. Die Beratung der Anträge soll im Haupt- und Finanzausschuss am kommenden Donnerstag erfolgen.
„Grundsätzlich ist uns wichtig, dass alle Schwalbacher eine Unterstützung erhalten können, wenn sie unter die zu erarbeitende Richtlinie fallen“, sagt Michael Müller, der sich intensiv in die Diskussion im Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales eingebracht hat.
„Die aktuell zu beratenden Anträge rund um das Thema Fernwärme zeigen vor allem eins: der Magistrat mit Bürgermeister Alexander Immisch an der Spitze muss endlich Optionen vorlegen, wie es mit dem Fernheizkraftwerk weitergehen soll“, sagt Fraktionsvorsitzende Stephanie Müller. red

Ein Gedanke zu „Finanzielle Unterstützung für alle

  1. Spiegel online 26.01.23:
    „Deutschlands Stadtwerke erwarten eine dauerhafte Verdopplung der Gas- und Stromtarife für Endkunden. Angesichts gesunkener Großhandelspreise »wollen natürlich auch die Stadtwerke die Tarife senken, und machen das, sobald Spielraum da ist«, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der kommunalen Unternehmen (VKU), Ingbert Liebing, der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (Donnerstagsausgabe). »Ich warne aber vor falschen Hoffnungen.«

    »Es wird nach unserer Einschätzung absehbar auf eine Verdoppelung der Gas- und Stromtarife hinauslaufen«, sagte Liebing. Die Krise sei zwar nicht mehr ganz so dramatisch, »aber vorüber ist sie definitiv nicht«.“

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