28. Oktober 2022

Der Pinguinbrunnen hat ein neues Winterkleid

Kreativer Brunnenschutz

Markus Fingerhut (links) und Steven Bönisch vom städtischen Bauhof haben die neue Abdeckung des Pinguinbrunnens entworfen und gebaut. Foto: mag

Für die Winterzeit hat der „Pinguinbrunnen“ vor dem Historischen Rathaus eine neue Abdeckung erhalten. Nachdem der bisherige Winterschutz verwittert war, musste Ersatz geschaffen werden.

Da herkömmliche Holzverkleidungen die winterliche Tristesse eher steigern, haben sich zwei Mitarbeiter des städtischen Bauhofs der Aufgabe mit Kreativität genähert. Steven Bönisch, Zimmermann und Dachdecker, und Markus Fingerhut, Gärtner und in seiner Freizeit passionierter Maler, haben eine Verschalung entworfen und gebaut, die sich in das historische Stadtbild einfügt. Die Konstruktion aus robusten und langlebigen Seekieferplatten stellt ein Kirchendach mit Kirchturm dar und greift das Fachwerk des Historischen Rathauses auf.

„Mit dieser individuellen Verschalung haben die beiden Kollegen des Bauhofs einen wahren Hingucker geschaffen“, freut sich Bürgermeister Alexander Immisch und bedankt sich beim gesamten Bauhof-Team, dass tagein tagaus für ein sauberes Ortsbild sorgt und zuletzt für die Osterbepflanzungen im Stadtgebiet zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten hatte.

Die neue Abdeckung dient dem Schutz des 1937 an der Stelle eines alten Dorfbrunnens fertiggestellten „Pinguinbrunnens“. Die als Pinguine dargestellte Brunnenfigur symbolisiert dabei die Frische des kalten Wassers. Unklar ist die Herkunft des älteren steinernen Brunnentrogs, der ursprünglich einem anderen Zweck gedient haben muss. red

 

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