18. März 2015

Arbeitskreis Avrillé lud zu einem Vortrag über den Maler Edgar Degas

Wegbereiter der Moderne

Am Mittwoch vergangener Woche hielt Suzanne Bohn, Kulturjournalistin und Vortragskünstlerin, im Bürgerhaus einen Vortrag über den französischen Maler Edgar Degas. Die Besucher zeigten sich begeistert von dem Künstler.

Eingangs bedankte sich die Vorsitzende Trudel Schulte-Mäter bei Margot Comes für die Mitarbeit am Kulturprogramm und die nunmehr 20 jährige Leitung des französischen Stammtisches des Arbeitskreises, der einmal monatlich stattfindet.
Suzanne Bohn stellte dann in einer umfassenden Power-Point-Präsentation den Maler der Tänzerinnen, der Pferde, der Modistinnen und der Arbeiterinnen vor, der auch als Bildhauer und Dichter tätig war. Edgar Germain Hilaire de Degas, wie sein voller Name lautete, stammt aus einer begüterten Familie und wurde in Paris geboren, wo er auch starb. Da er finanziell unabhängig war, war er nicht auf Aufträge angewiesen und musste nicht von seiner Kunst leben.
Er wird oft irrtümlich als Impressionist bezeichnet, der er im Grunde nicht war, obwohl er, den Impressionisten sehr verbunden, viele Ausstellungen für sie organisierte. Er war ein Mann voller Widersprüche, über dessen Privatleben eigentlich nichts bekannt ist. Frauen werden auf seinen Bildern in der Regel nicht sehr schmeichelhaft dargestellt. Er war ein Wegbereiter der Moderne und hielt sich dabei aber stets etwas im Hintergrund. red

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