7. Oktober 2015

Schwalbacher Spitzen

Genügend Alternativen

Mathias Schlosser

von Mathias Schlosser

Wenn es wirklich so weit kommt, dass hunderte von Flüchtlingen obdachlos im Main-Taunus-Kreis herumirren, dann darf natürlich auch das alte Flugplatzgelände im Arboretum nicht tabu sein, um die vielen Menschen kurzzeitig unterzubringen. Von daher war es richtig, dass Bürgermeisterin Christiane Augsburger diesen Vorschlag nun gemacht hat.
Aber auch die Schwalbacher Grünen haben Recht, wenn sie dagegen wettern. Denn so groß ist die Notlage noch lange nicht. In Schwalbach liegt seit einem Jahr ein siebenstelliger Betrag ungenutzt bereit, um Immobilien für Flüchtlinge zu kaufen. In Eschborn stehen Bürokomplexe mit tausenden Quadratmetern Fläche leer, ohne dass sich der Kreis besonders intensiv dafür interessiert. Im Umkreis von fünf Kilometern gibt es leere Baumärkte, ungenutzte Turnhallen und ähnliches mehr. Nein, da muss wirklich niemand in Zelten schlafen, es sei denn die Krisenmanager in Hofheim schlafen in ihren Büros.

Lesen Sie dazu auch den Bericht „Zeltlager im Arboretum?“!

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