27. Juni 2016

Vielseitige Jagdhornbläsermusik am Sonntag im Aboretum

Wie lieblich schallt das Horn

Ob als Jagdruf oder sakrales Musikinstrument: Das Horn ist ein vielfältiges Instrument. 22 Bläser zeigten das breite Spektrum der Jagdhornbläser im Aboretum. Foto: Schöffel

Mehr als 100 Zuhörer haben sich am Sonntagnachmittag zum Konzert der Jagdhornbläser im Arboretum eingefunden. Bei sonnigem Wetter erlebten sie einen abwechslungsreichen Streifzug durch die Welt der Jagdmusik sowie den Gebrauch und die Kultur des Jagdhorns mit traditionellen Jagdsignalen, Fanfaren und Liedern.
Nach fünf Jahren ist es Hessen-Forst wieder gelungen, zwei Gruppen versierter Jagdhornbläser für ein Konzert im Arboretum zu gewinnen. 22 Bläser aus Ober-Erlenbach und Bad Vilbel – im Halbkreis um die Gesteinsblöcke am Birkenwäldchen aufgestellt – intonierten Jagdmusik ganz nach dem Klangmotto “Wie lieblich schallt das Horn durch Busch und Wald”. Durch das Programm führte Dr. Dieter Eberhard, der Hornmeister des Ober-Erlenbacher Bläserkorps. Dabei erklärte er Material, Arten, Tonumfang und Gebrauch der Naturhörner und welche Signale bei einer feudalen Jagd im Mittelalter gespielt wurden. Dazu hörte das Publikum den Hornruf der Falkner. Weiterhin erläuterte der Korpsleiter mit Klangbeispielen die Militärsignale und ihre jagdliche Entsprechung sowie das Horn als sakrales Musikinstrument.
Lieder zum Mitsingen aus der Sparte “Jagd und Horn im Volkslied” standen natürlich auch auf dem Programm. Dazu wurden Texte verteilt, auch wenn die meisten älteren Besucher den “Jäger aus Kurpfalz” immer noch auswendig mitsingen konnten. Mit der “Hegewald-Fanfare” von Paul Prager endete der Freiluft-Auftritt am Birkenwäldchen. Anschließend lud der Förderverein des Arboretums die “Jagdgesellschaft” zu einem Grill-Imbiss und Erfrischungsgetränken am Waldhaus ein. gs

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