19. Januar 2017

Volles Haus beim Kindertheater im Bürgerhaus

Schrecken und Freude

Alexander Baginski spielt den Fuchs beim Kindertheaterstück „Wenn Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen“. Foto: Theater Pantaleon

Was passiert, wenn sich ein kleiner Hase nachts verirrt, und es läuft ihm ein hungriger Fuchs über den Weg? Dass das auch anders als erwartet verlaufen kann, zeigt das Kindertheaterstück „Wenn Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen“, das am Dienstag  im kleinen Saal im Bürgerhaus gezeigt wurde.

Gerade als der Fuchs sein Maul aufsperrt hat, ruft der kleine Hase: „Halt! Nicht fressen!“ Und er erklärt dem Fuchs warum: „Weißt du nicht, dass dies der Ort ist, wo Fuchs und Hase sich `Gute Nacht´ sagen?“ „Gute Nacht“, sagt der Fuchs und sperrt sein Maul schon wieder auf. Doch er hat die Rechnung ohne den kleinen Hasen gemacht. Denn für diesen gehört zum Gute-Nacht-Sagen sehr viel mehr als nur „Gute Nacht“ zu sagen.
In einer Kombination aus Schauspiel- und Puppentheater brachte Alexander Baginski vom Theater Pantaleon das bekannte Kinderbuch von Kathrin Schärer auf die Bühne. In ihrem charakteristischen Stil stellt die Autorin eine lustige Geschichte mit Gegensätzen da: der Angst gefressen zu werden und der Freude des schlauen Überlistens des Bösewichts. Für die Kinder im fast vollbesetzten kleinen Saal im Bürgerhaus gab es sowohl Spannung als auch Freude. Sie hatten einerseits Angst vor dem bösen Fuchs, andererseits waren sie begeistert von dem kleinen Hasen, der den Fuchs geschickt überlistete. Philipp Kattendick

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