3. November 2017

Christiane Augsburger bedauert die Randale und lobt die Qualität der Jugendarbeit

„An der Jugendarbeit haben wir nicht gespart“

Nun hat sich auch Bürgermeisterin Christiane Augsburger (SPD) zu den Krawallen in der Halloween-Nacht geäußert.

In einer Pressemitteilung bedauert sie heute die Zwischenfälle mit Jugendlichen und der Polizei in den vergangenen Tagen. Christiane Augsburger: „Es ist schade, dass diese wenigen Schwalbacher Jugendlichen und junge Erwachsenen nicht für eine Zusammenarbeit mit den städtischen Einrichtungen der Jugendpflege gewonnen werden konnten. Dies trifft uns umso mehr, als in Schwalbach eine engagierte Kinder- und Jugendarbeit seit Jahrzehnten zum anerkannten Kern städtischer Aufgaben gehört. Der Magistrat der Stadt steht hinter der Polizei und ihren Maßnahmen, die nun zum Einsatz kommen.“
Augsburger weist in einer Stellungnahme darauf hin, dass die Personalausstattung in den Kindertagesstätten häufig über die üblichen Standards hinaus geht und die Erzieherinnen in Schwalbach mehr Gehalt bekommen als in vielen anderen Kommunen. Schwalbach unterhalte als einzige Stadt des Main-Taunus-Kreises ein Jugendbildungswerk, was für eine Stadt dieser Größenordnung ungewöhnlich ist. „In der Kinder- und Jugendarbeit haben wir in den vergangenen Jahren nicht gespart.“
Gemäß dem Sicherheitspaket, auf das sich die Stadt und das Polizeipräsidium West schon Ende Juli verständigt hatten, sind sieben Maßnahmen geplant. Sie reichen von verstärkten Präventionsmaßnahmen von Stadt und Polizei über Erneuerung und Ausbau der Videoüberwachung, eine deutliche Erhöhung der Polizeipräsenz, die Einrichtung einer Arbeitsgruppe „Schwalbach“ für Strafverfolgungsmaßnahmen, die Etablierung eines „Schutzmannes vor Ort“ im Rathaus, gemeinsame Streifentätigkeit von Kommune und Polizei, bis hin zur erneuten Ausschreibung eines freiwilligen Polizeidienstes in Schwalbach.
Auf mehreren Feldern hat die Zusammenarbeit nach Angaben von Christiane Augsburger begonnen. Vertreter von Polizei und Stadt treffen sich regelmäßig in Arbeitsgruppen mit konkreten Zielsetzungen. Derweil geht die Planung zur Neugestaltung des unteren Marktplatzes in die letzte Runde. Am kommenden Mittwoch stellt der beauftragte Planer der Projektgruppe die zuletzt eingearbeiteten Änderungswünsche vor.
Christiane Augsburger: „Schritt für Schritt geht es voran. Nachdem wir am 23. Oktober den neuen Jugendraum im Atrium-Gebäude am Westring für die Jugendlichen geöffnet haben, wollen wir nun den Plan zur Neugestaltung des unteren Marktplatzes so bald wie möglich der Öffentlichkeit vorstellen. Mit der Verwirklichung des Vorhabens soll im kommenden Jahr begonnen werden. red

Lesen Sie dazu auch den Artikel „Randale an Halloween“ und schreiben Sie Ihre Meinung in das graue Feld unten!

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