13. Mai 2019

AES-Schüler erklärten anschaulich die Herstellung von Wein

Von der Rebe ins Glas

AES-Lehrerin Barbara Unger (rechts) stellte zusammen mit den Schülern der Arbeitsgemeinschaft „Von der Rebe ins Glas“ ihr Wein-Projekt vor. Foto: Kulturkreis GmbH

Die Schüler der Arbeitsgemeinschaft der Albert Einstein Schule „Von der Rebe ins Glas“ berichtete beim WiTechWi-Abend am vergangenen Mittwoch, wie sie sich mit diesem Thema in der Schule auseinandergesetzt haben.

Barbara Unger, Lehrerin für Religion und Biologie, leitet diese AG, die aus nun Schülern besteht. Sie und sieben der AG-Mitglieder informierten über ihr spannendes Projekt. Vierzig interessierte Zuhörer erfuhren, wie dieses Projekt begonnen hatte. Barbara Unger begann den Vortrag mit einem kleinen historischen Abriss.
Nachdem die Schulgarten-AG 2009 an einer Weinlese teilgenommen hatte, wurde die Idee Weinbereitung vom Biologie Leistungskurs übernommen. 2011 wurde ein symbolischer Pachtvertrag mit dem Weingut Hück in Flörsheim-Wicker abgeschlossen. In den folgenden Jahren wurde dieses Projekt weitergeführt. Im Jahr 2016 erhielt die Schule dafür den ersten Platz beim „MINT-Award“ von „Procter & Gamble“. In jedem weiteren Schuljahr gab es immer wieder Schüler, die dieses Projekt weiterverfolgten. 2018 wurde die AG „Von der Rebe ins Glas“ geschaffen und im Jahr 2019 wurde im Schulgarten ein Weingarten mit 28 Rebsorten angepflanzt. Das war ein Anlass für die AG, das Thema Weinbereitung in diesem Vortrag vorzustellen.
Nach der Einleitung von Barbara Unger stellten die Schüler der AG im Einzelnen die Aspekte der Weinherstellung vor. Von der Weinlese über die Geheimnisse des Schnitts der Reben bis zur Kellerarbeit erfuhren die rund 40 Zuhörer Wissenswertes zur Weinproduktion. Die Themen Pflanzenschutz, Klima und Bodenqualität wurden ausführlicher dargestellt. Das Thema Weinqualität war ein weiteres Kapitel des Vortrags.
Die Zuhörer lernten, welche Inhaltsstoffe im Wein vorhanden sind und wie sie Geschmack und Qualität beeinflussen. Polyphenole und viele verschiedene Zuckerarten bilden im Traubensaft die Ausgangsmaterialien, die durch die alkoholische Gärung schließlich zu Wein führen. Die wichtige Rolle der Säuren im Wein wurden erklärt, die Ausgewogenheit zwischen Säure, Süße und Alkoholgehalt dargestellt. Die Techniken im Weinkeller, um aus Traubensaft einen guten Wein zu erzeugen, wurden erklärt. Auch die gesundheitlichen Aspekte des Weingenusses wurden erwähnt.
Am Ende des interessanten Vortrags nutzte das Publikum die Gelegenheit, Fragen zum Wein zu stellen. Eine lebhafte Diskussion, die auch durch ergänzende Beiträge von Herrn Hück vom Weingut Hück bereichert wurde, rundete diesen WiTechWi Abend ab.
Der nächste WiTechWi-Vortrag über die Justinuskirche in Höchst findet am 12. Juni im Gruppenraum 7+8 im Bürgerhaus statt. red

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