8. August 2019

Albert-Einstein-Schule nimmt an bundesweitem Pilotprojekt teil

Eine eigene Schul-Cloud

Zum neuen Schuljahr probieren Lehrkräfte der Albert-Einstein-Schule (Schwalbach) erstmals die HPI Schul-Cloud im Unterricht aus. Damit sind nun insgesamt 13 hessische Schulen Teil eines bundesweiten Pilotprojektes.

Die HPI Schul-Cloud ist eine digitale Lehr- und Lernplattform, die aktuell vom Hasso-Plattner-Institut und dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk „MINT-EC“ entwickelt wird, zu dem auch 13 hessische Schulen gehören. Bis 2021 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Pilotprojekt.
Insgesamt 120 Schulen aus dem „MINT-EC“-Schulnetzwerk testen aktuell die HPI Schul-Cloud. „Die vielen Anregungen und Ideen aus den Pilotschulen waren und sind immer noch entscheidend für die Weiterentwicklung des Projektes“, sagt Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender „MINT-EC“. Die Albert-Einstein-Schule kann die Plattform durch Nutzung einer Feedbackfunktion, sowie durch aktiven Austausch und Engagement auf Workshops und „MINT-EC“-Arbeitsgruppentreffen mitgestalten.
Bisher stehen über eine Million digitale Materialien und viele Unterrichtswerkzeuge in der HPI Schul-Cloud zur Verfügung. Ganz neu ist die Teams-Funktion, die es Lehrkräften aus ganz Deutschland ermöglicht sich sowohl intern als auch schulübergreifend zu vernetzen. Auch Schüler können auf diese Weise Dateien teilen, Termine koordinieren und über einen Chat miteinander kommunizieren. Neben der Kooperation mit „MINT-EC“, wird die HPI Schul-Cloud auch in Niedersachsen und Brandenburg in landesweiten Pilotprojekten erprobt.
Die HPI Schul-Cloud unterstützt Lehrkräfte bei der Unterrichtsdurchführung und -vorbereitung. Sie ermöglicht das Teilen von Unterrichtskonzepten im Kollegium und darüber hinaus. Die digitale Lehr- und Lernplattform macht Lerninhalte, Methoden und Werkzeuge für Nutzer verfügbar. Die klassische Schulstunde wird durch eine Kalender- und Dateiablagefunktion, sowie Möglichkeiten zur Kollaboration, für die Bearbeitung von Online-(Haus-)aufgaben sowie Feedback zur individuellen Leistung der Lernenden ergänzt. Unter Einbeziehung der Erfahrungen aus den Pilotschulen aus dem „MINT-EC“-Schulnetzwerk, werden die Möglichkeiten der Plattform stetig erweitert.
MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 325 zertifizierten Schulen mit rund 336.000 Schülern sowie 27.000 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände bayme vbm und vbw. red

Ein Gedanke zu „Eine eigene Schul-Cloud

  1. Wieder ist die AES führend bei der Umsetzung digitaler Lerninhalte beteiligt. Nur durch aktive Einbeziehung der digitalen Welt in den Schulunterricht können die Schüler und damit zukünftig auch immer mehr die ganze Gesellschaft den Umgang mit dieser Technik sinnvoll gestalten.

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