22. Juli 2020

Die Kinotipps der Schwalbacher Zeitung

Neu im Kino

Viel Drama und Horror steht in dieser Woche in den deutschen Kinos auf dem Programm. Zu sehen gibt es Oscar-Preisträger Ben Affleck in der Rolle eines gescheiterten Basketball-Talents sowie ein Historiendrama um den „Stromkrieg“ Ende des 19. Jahrhunderts, in dessen Mittelpunkt der Erfinder Thomas Edison steht. Dazu präsentiert Autor und Regisseur Keith Thomas mit seinem Kinodebüt „The Vigil – Die Totenwache“ einen Horrorfilm, der auf alten jüdischen Überlieferungen beruht und in einer orthodoxen Gemeinde in New York spielt. Der belgische Zombie-Horrorfilm „Yummy“ rundet die Neustarts der Woche mit viel Blut und schwarzem Humor ab.


Edison – Ein Leben voller Licht

Amerika kurz vor Beginn des 20. Jahrhunderts: Thomas Edison (Benedict Cumberbatch), einer der genialsten Erfinder aller Zeiten, steht kurz davor, zum ersten Mal einen ganzen Straßenzug in Manhattan mit elektrischem Licht zu erleuchten und die Welt damit für immer zu verändern. Der Durchbruch macht ihn über Nacht zur Berühmtheit. Unermüdlich arbeitet Edison daran, seine Erfindung auf das ganze Land auszudehnen. Hin und her gerissen zwischen seiner fieberhaften Arbeit und seiner geliebten Frau Mary (Tuppence Middleton) und den beiden Kindern, gerät Edison zunehmend in einen inneren Konflikt. Doch das ist nicht die einzige Herausforderung – sein schärfster Konkurrent, der vermögende Unternehmer George Westinghouse (Michael Shannon), ermutigt von seiner ehrgeizigen Frau Marguerite (Katherine Waterson), engagiert den unbekannten jungen Erfinder Nikola Tesla (Nicholas Hoult), um das Rennen um die Stromversorgung Amerikas für sich zu entscheiden. Als Stadt um Stadt an das Wechselstromsystem von Westinghouse fällt, gerät Edison immer stärker unter Druck, seine Erfindung zu verteidigen und seinen Idealen treu zu bleiben.

Edison – Ein Leben voller Licht
Produktionsland: Großbritannien / Russland / USA
Länge: 103 Minuten
Regie: Alfonso Gomez-Rejon
Mit: Benedict Cumberbatch, Michael Shannon, Nicholas Hoult, Tom Holland, Tuppence Middleton, Katherine Waterston, Oliver Powell

 

Out of Play – Der Weg zurück

Die glorreichen Zeiten von Jack Cunningham (Ben Affleck) liegen lange zurück. Einst an seiner High School ein gefeierter Basketball-Nachwuchsstar, entscheidet er sich gegen eine Profikarriere und kehrt dem Sport den Rücken. Gezeichnet von Alkoholproblemen und einer gescheiterten Ehe, akzeptiert er schließlich das Angebot, als Trainer die Mannschaft seiner ehemaligen Schule zurück auf die Erfolgsspur zu bringen. Mit den ersten Siegen kehrt auch seine alte Leidenschaft für den Basketball zurück. Doch wird das genügen, um den Weg zurück in sein altes Leben zu finden?

Ursprünglich sollte „Out of Play“ bereits am 30. April 2020 in die deutschen Kinos kommen. Der Start wurde jedoch aufgrund der Corona-Pandemie auf diesen Donnerstag verschoben.



Out of Play – Der Weg zurück

Produktionsland: USA
Länge: 109 Minuten
Regie: Gavin O’Connor
Mit: Ben Affleck, Al Madrigal, Janina Gavankar

 

The Vigil – Die Totenwache

Der junge Yakov (Dave Davis) möchte seine strenge chassidische Gemeinde in Brooklyn am liebsten verlassen, weil er seinen Glauben verloren hat. Da er dringend Geld braucht, stimmt er dem Angebot des Rabbiners zu, die nächtliche Totenwache für ein verstorbenes Gemeindemitglied zu übernehmen. Kurz nach seiner Ankunft in dem baufälligen Haus wird Yakov klar, dass hier etwas sehr, sehr falsch läuft. Schon bald findet sich der junge Held in einem unheimlichen Albtraum wieder, der von einem furchteinflößenden Wesen orchestriert wird: Einem „Mazik“, wie im jüdischen Volksglauben jener Totengeist bezeichnet wird. In dieser Nacht des surrealen Schreckens muss sich Yakov nicht nur bösen Geistern, sondern auch den Dämonen seiner Vergangenheit stellen.



The Vigil – Die Totenwache

Produktionsland: USA
Länge: 90 Minuten
Regie: Keith Thomas
Mit: Dave Davis, Menashe Lustig, Malky Goldman


Yummy

Eine ebenso blutige wie aufregende Horrorkomödie, die in einer heruntergekommenen Schönheitsklinik in Osteuropa spielt. Hierher hat es Michael (Bart Hollanders) und seine junge Frau Alison (Maaike Neuville) verschlagen, weil sie sich die Brüste verkleinern lassen will.
Während Alison auf die OP wartet, streift Michael durch das Gebäude. In einem verlassenen Flügel, findet er eine junge Frau, die gefesselt und geknebelt im Bett liegt. Michael befreit die Frau, doch zu spät erkennt er, dass es sich bei der Patientin um einen leibhaftigen Zombie handelt. Im Handumdrehen bricht in der Klinik eine Zombie-Epidemie aus. Patienten und Personal müssen sich mit allen Mitteln gegen den Ansturm der Untoten zur Wehr setzen. Zwischen Facelifts und Fettabsaugungen geht es ums nackte Überleben.

Yummy
Produktionsland: Belgien
Länge: 89 Minuten
Regie: Lars Damoiseaux
Mit: Maaike Neuville, Bart Hollanders, Benjamin Ramon, Clara Cleymans

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