28. Dezember 2020

Ausgangsbeschränkung aufgehoben

Die Ausgangsbeschränkungen, die für Schwalbach aufgrund der hohen Corona-Inzidenz am 16. Dezember erlassen wurden, werden mit dem heutigen Montag aufgehoben. Wie Landrat Michael Cyriax mitteilt, lag die 7-Tage-Inzidenz mehrere Tage unter 200. Für diesen Fall sieht die Verfügung des Kreises basierend auf Landesweisungen die Aufhebung vor.

Das Verfahren sei mit Bürgermeister Alexander Immisch besprochen. Michael Cyriax dankte ihm für die Unterstützung der Stadt „bei diesen konsequenten Schritten zur Eindämmung der Pandemie“. Am 16. Dezember, als die Ausgangsbeschränkungen für Schwalbach erlassen worden waren, hatte sich die Inzidenz drei Tage über 200 bewegt und betrug zuletzt 280. Bis zum heutigen 28. Dezember ist sie auf 104 gesunken.

Gleichwohl gab es seit dem vergangenen Mittwoch acht neue Fälle in der Stadt. Aktuell betroffen sind 38 Schwalbacherinnen und Schwalbacher. Seit Beginnt der Pandemie wurden 308 Einwohner positiv getestet.

Schon am 22. Dezember waren die Ausgangsbeschränkungen für die Stadt Hattersheim aufgehoben worden. Aktuell liegt keine MTK-Kommune über dem Inzidenz-Wert von 200. Den höchsten Wert in Bezug auf die 7-Tage-Inzidenz erreicht aktuell die Stadt Bad Soden mit einem Wert von 174. Allerdings wurde an den Feiertagen weniger getestet und ausgewertet, so dass insgesamt weniger Neuinfektionen gemeldet wurden.

Die Gesamtinzidenz des Kreises beträgt heute 108. Cyriax appelliert an die Bewohnerinnen und Bewohner des Kreises, Kontakte auch ohne Verfügung freiwillig zu reduzieren: „Auch über besondere Tage wie Silvester müssen wir auf Kontakte soweit wie möglich verzichten. Damit können wir Leben retten.“ Steige die Inzidenz wieder, könne eine erneute Verfügung nötig werden und weitere Einschränkungen in Kraft treten. red

Ein Gedanke zu „Ausgangsbeschränkung aufgehoben

  1. Herr Cyriax und Herr Immisch ignorieren mit ihrer Entscheidung die Tatsache, dass die Gesundheitsämter über die Feiertage nicht durchgängig und voll besetzt waren um Daten zu übermitteln und dass in der Weihnachtszeit signifikant weniger getestet wurde.
    Dieses Agieren ist jedoch symptomatisch für die hessische Sorglosigkeit im Umgang mit der Pandemie.

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