14. Januar 2021

Ausgangsbeschränkung nicht zu vermeiden

Am zweiten Tag in Folge lag die 7-Tage-Inzidenz in Schwalbach heute über dem kritischen Wert von 200. Ab morgen wird es höchstwahrscheinlich erneut nächtliche Ausgangsbeschränkungen geben.

Die muss Landrat Michael Cyriax anordnen, wenn die 7-Tage-Inzidenz in einer Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 200 liegt. Seit vergangenen Freitag hat es in Schwalbach aber schon 36 neue Corona-Fälle gegeben. Selbst wenn bis morgen niemand neu positiv getestet wird, wird die Stadt die Hürde trotzdem reißen. Nach einer Besserung sieht es ohnehin nicht aus. Allein seit gestern sind zehn neue Infizierte hinzugekommen. Erneut wurden auch Schüler der Geschwister-Scholl- und der Friedrich-Ebert-Schule positiv getestet, zudem ein Schüler der Albert-Einstein-Schule. Mit einem Wert von 254 lag Schwalbach heute weit vor allen anderen elf Städten und Gemeinden im Main-Taunus-Kreis. Der Kreisdurchschnitt war mit einem Wert von 121 deutlich geringer.

Ein Gedanke zu „Ausgangsbeschränkung nicht zu vermeiden

  1. Was mir noch immer nicht einleuchtet ist die Tatsache, dass es für diese explosionsartige Vermehrung keine Erklärung gibt. Es geht doch niemand aus Jux und Dollerei in ein Testcenter um mal gerade seinen Status festzustellen und dann ist er plötzlich bedauerlicherweise positiv.
    Normal wären anlassbezogene Tests, Auftritt von Symptomen und Aufsuchen eines Arztes mit Testanordnung oder aber Tests nach Einreise aus dem Ausland (Ferienende).
    Diese Konstellationen sind aber feststellbar und damit auch personenunabhängig kommunizierbar. Das macht das Verständnis für die zweiten Ausgangsbeschränkungen zumindest einfacher.

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