22. Januar 2021

Positive Signale bei Corona

„Mit ein paar positiven Signalen, aber auch Unwägbarkeiten geht diese Corona-Woche zu Ende.“ So fasst Landrat Michael Cyriax die Entwicklung der vergangenen Tage zusammen.

Die 7-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in einer Woche – sinke, die Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen seien abgeschlossen und die Zweitimpfungen angelaufen. Die Inzidenz habe am Montag noch kreisweit bei über 100 gelegen, am heutigen Freitag betrage sie 78. „Wenn das so weitergeht und alle sich an die Corona-Beschränkungen halten, könnten wir – im besten Fall – bereits im Februar die Inzidenzgrenze von 50 erreichen“, so Michael Cyriax. Diese Grenze sei bundesweit die Maßgabe für erste Lockerungen: „Wir sollten alle dran arbeiten“.

Das Virus verbreitet sich dem Kreis zufolge momentan am stärksten in den Altersgruppen 18 bis 29 sowie 40 bis 59 Jahre. Am schwersten betroffen seien weiterhin die älteren Menschen: Keiner der im Zusammenhang mit Corona gemeldeten Todesfälle war unter 70 Jahren alt. „Diese Altersgruppe müssen wir auch weiterhin ganz besonders schützen“, so der Landrat.

Eine zügige Lieferung von Impfstoff in ausreichenden Mengen sei aber noch nicht sichergestellt – da seien Land und Bund gefordert, stellt Cyriax klar. Sonst sei auch die baldige Inbetriebnahme des Hattersheimer Impfzentrums gefährdet, die das Land für den 9. Februar angekündigt hat.

In Schwalbach gilt wegen der hohen Inzidenzen auch weiterhin die Ausgangsbeschränkung. Doch auch hier gibt es nach Angaben des Landrats „positive Entwicklungen“. Am Donnerstag sank die Inzidenz erstmals wieder unter den kritischen Wert von 200, heute lag sie bei 134, was nach wie vor der höchste Wert im Main-Taunus-Kreis ist. Gleichwohl hat es seit gestern drei neue Fälle gegeben. Insgesamt sind zurzeit 51 Schwalbacherinnen und Schwalbacher infiziert.

Kreisweit betroffen sind aktuell 380 Menschen, so dass die Gesamtzahl aller Fälle heute auf 5.418 stieg. Tote gab es bisher 146. In den Krankenhäusern werden derzeit 19 Patientinnen und Patienten behandelt, von denen sechs beatmet werden. red

Ein Gedanke zu „Positive Signale bei Corona

  1. Schwalbach – nach wie vor – mit großem Abstand einsamer Spitzenreiter im Kreis – wo man nicht unbedingt Nummer 1 sein möchte und sollte! Warum diese Geheimniskrämerei w o die Hot-Spots im Ort sind. Es würde doch niemend deswegen stigmatisiert – aber Angehörige von Risikogruppen könnten bessere Vorsorge treffen welche Bereiche sie besser für einige Zeit meiden! Dann geht man mal vielleicht einen Monat lang nicht im Europapark spazieren – oder wo auch immer!

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