3. März 2021

Fahrstunde mit einem Tesla

Stefan Meister, Inhaber der gleichnamigen Schwalbacher Fahrschule, bildet seine Schülerinnen und Schüler seit kurzem auch mit einem Tesla Model 3 aus. Foto: Meister

Am 1. April startet die neue Führerscheinklasse B197. Sie ermöglichst es Fahrschülern und Fahrschülerinnen, die ihre Fahrausbildung mit einem Automatikfahrzeug absolviert haben, auch die Fahrerlaubnis für Autos mit Schaltgetriebe zu bekommen – eine wichtige Entwicklung vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Elektroautos. Die Schwalbacher Fahrschule Meister bildet jetzt auch mit einem Tesla aus.„Es wird die Möglichkeit geschaffen, die Ausbildung sowie die praktische Prüfung auf einem Automatikfahrzeug abzulegen ohne eine Einschränkung im Führerschein zu erhalten“, berichtet Stefan Meister, Inhaber der gleichnamigen Fahrschule in Schwalbach. Voraussetzung ist das in mindestens zehn Fahrstunden die Bedienung eines manuellen Getriebes trainiert wurde. Der Fahrlehrer überprüft das in einer 15- minütigen Testfahrt. Mit dem B197-Führerschein dürfen dann alle Fahrzeuge der Klasse B uneingeschränkt gefahren werden, ganz gleich ob sie eine Schaltung oder ein Automatikgetriebe haben. Lediglich wenn der Führerschein später einmal für andere Klassen, wie zum Beispiel BE, C oder C1, erweitert werden soll, gilt die automatische Einschränkungsbefreiung nicht. Stefan Meister: „Für alle, die lieber Automatik fahren, ist das der einfachste Weg zu einem universellen Führerschein.“

Für ihn ist die neue Führerscheinklasse und die damit verbundene kombinierte Ausbildung zukunftsweisend. „Moderne Antriebstechnologien wie Elektromotoren werden schon in näherer Zukunft die klassischen Schaltwagen verdrängen“, erläutert Stefan Meister. Daher hat er in seiner Fahrschule, die es seit 1995 in Schwalbach gibt, auch den Fuhrpark erweitert. Als eine von wenigen Fahrschulen im Main-Taunus-Kreis setzt die Fahrschule Meister seit kurzem einen Tesla Model 3 in der Ausbildung ein – ein reines Elektrofahrzeug, das leise und ohne Abgase fährt.

Stefan Meister ist überzeugt, dass die Fahrschüler damit auch besser ausgebildet sind. „Es bedeutet weniger Stress und Überforderung des Fahrschülers in der Ausbildung. Die Aufmerksamkeit gilt ausschließlich dem Verkehrsgeschehen und nicht der Kupplung und der Frage, welcher Gang der richtige ist.“

Teurer wird der Führerschein bei der neuen Variante nicht. Denn die zehn Pflichtstunden mit einem Schaltwagen werden in die „normale“ Fahrausbildung integriert. „Die meisten werden am Ende sogar Fahrstunden sparen können“, sagt Stefan Meister. Wer sich unsicher ist, den beraten Stefan Meister und sein Team gerne. Weitere Informationen finden sich zudem hier auf der Internetseite der Schwalbacher Fahrschule. pr

Ein Gedanke zu „Fahrstunde mit einem Tesla

  1. Ich finde es gut, dass eine Fahrschule auch die Möglichkeit des E-Autos anbietet. Ich finde es gut, dass Automatik dann auch in der Prüfung zählt. Es werden eh immer mehr Autos Automatik.

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