12. April 2021

Wildtiere schützen

Die Brut- und Setzzeit hat begonnen. In den Wiesen und Gehölzen brüten viele Vögel und die Wildtiere bekommen Nachwuchs. Deshalb bittet Bürgermeister Alexander Immisch, Hunde an die Leine zu nehmen.

Für Wildtiere und brütenden Vögel bedeuten freilaufende Hunde eine Bedrohung – auch wenn deren Jagdtrieb sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Durch Hunde geraten Wildtiere immer in Panik und Rehkitze oder Hasen sind den Angriffen schutzlos ausgeliefert. Meist aufgescheucht von wildernden Hunden flüchten Tiere panisch durch den Wald, nur um dann auf der vielbefahrenen Straße von einem Auto erfasst und getötet zu werden. Fast 80 Prozent des jagdbaren Bestands an Rotwild verendet auf diese Art und Weise; zum Teil sehr qualvoll, da die Fahrzeugführer die Wildunfälle meistens gar nicht oder erst Stunden später bei der Polizei oder dem Jäger melden.
„Wir appellieren eindringlich an alle Hundebesitzer, ihre Verantwortung wahrzunehmen und ihre Tiere in der Brut- und Setzzeit nicht abseits von den Wegen im Feld und Wald frei laufen zu lassen. Indem Sie Ihre Hunde an die Leine nehmen, schützen Sie unsere heimischen Wildtiere“, sagt Bürgermeister Alexander Immisch. red

Ein Gedanke zu „Wildtiere schützen

  1. Ich bin der Ansicht, daß Hunde im gesamten öffentlichen Raum, nicht nur abseits der Wege an der Leine geführt werden sollten. Die Stadt Schwalbach sollte ihre entsprechende Satzung in diesem Sinne ändern.

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