27. Oktober 2021

Jugendliche drehten in den Herbstferien ihren eigenen Kurzfilm

Vor und hinter der Kamera

Die Jugendlichen beim Dreh vor dem Atrium-Gebäude am Westring. Foto: mag

„Tom“ – so heißt der in der Woche vom 18. bis 22. Oktober im Rahmen des Workshops „Filme drehen und verstehen“ entstandene Kurzfilm, den Schwalbacher Jugendliche gedreht haben.

Er beschäftigt sich mit dem Thema Ausgrenzung und damit, dass man weder auf Äußerlichkeiten, noch dem Gerede anderer Leute blind vertrauen sollte. Die Idee stammt von den Jugendlichen und der Kurzfilm überrascht zum Ende hin mit einem sogenannten „Plot Twist“, also einer unvorhergesehenen Wendung.

Bei dem Kooperationsprojekt des „FILMmobils“ des Deutschen Filminstituts und Filmmuseum und dem Jugendbildungswerk Schwalbach kreierten die Jugendlichen in Eigenregie einen Kurzfilm. Nach der technischen Einführung wurden das Genre festgelegt, Ideen für das Drehbuch gesammelt und die ersten Szenen auf Papier skizziert. Medienpädagoge Urs Daun unterstützte die Jugendlichen bei allen Schritten. Jugendbildungsreferentin Nadine Desoi und Pia Maibaum, eine Studentin der Sozialen Arbeit im Schwerpunkt Kultur und Medien, packten bei Ton und Technik ebenfalls an. „Die Jugendlichen können stolz auf sich sein. Sie haben sich in ihrer Kreativität ausgetobt, allesamt vor der Kamera gestanden und nun ein viel besseres Verständnis dafür, wie viel Arbeit in einem Film steckt“, sagt Nadine Desoi.

Der Kurzfilm wird beim Medienprojektzentrum Offener Kanal Rhein-Main ausgestrahlt werden, ein Sendetermin steht allerdings noch nicht fest. Ebenfalls ist geplant, den Film beim Flimmer, dem Kinder- und Jugendmedienfestival im Main-Taunus-Kreis einzureichen. Am Ende des Workshops äußerten die teilnehmenden Jugendlichen den Wunsch, das Angebot im kommenden Jahr zu wiederholen. red

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