2. November 2021

Konzert in der evangelischen Friedenskirche

Orgel und Cello

Cornelius Hummel ergänzte die Orgel auf dem Cello. Foto: privat

Am  Samstag eröffnete die Evangelische Friedenskirchengemeinde ihre diesjährige Reihe von Orgelkonzerten in der Friedenskirche in der Bahnstraße.

Nach dem schon im vergangenen Jahr zwei Konzerte stattfanden, in denen die vor zwei Jahren erweiterte und neu intonierte Orgel ihre Klangfülle präsentierte, werden die Konzerte in diesem Herbst fortgesetzt. Dabei wird die Orgel auch kammermusikalisch eingesetzt und mit anderen Instrumenten kombiniert.

Am Samstagabend zeigten diese neuen Möglichkeiten Yumi Yokoyama-Kühnl an der Orgel und der Komponist und Cellist Cornelius Hummel aus Wiesbaden am Cello. Sie spannten mit der bekannten Sonata für Violoncello und Basso continuo RV40 von Antonio Vivaldi und dem Opus 7,1 „Après un Rêve“ von Gabriel Fauré den Bogen vom Barock zur Romantik.

Der Komponist Claus Kühnl hatte 2020 während der Zeiten des Lockdowns für den liturgischen Gebrauch im Gottesdienst ein „Orgelbüchlein für Yumi“ verfasst, aus dem Yumi Yokoyama-Kühnl das Präludium I und die Aria I zu Gehör brachte. Dabei konnte die Organistin virtuos die ganze Breite der Orgelregister ziehen.

Nicht weniger virtuos entlockte Cornelius Hummel seinem Cello in seiner eigenen Komposition für Violoncello solo „Auf dunklem Grund“ ganz eigene Klang- und Tonfolgen, die an – wie er selbst es beschrieb – zarte Farben- und Linienspiele auf einem dunklen Zeichengrund erinnerten. 

Zum Abschluss dieses von den Besuchern mit viel Beifall bedachten Konzerts intonierten Orgel und Cello das Werk „Gebet“, ebenfalls aus der Feder von Cornelius Hummel.

Die nächsten Konzerte finden am 20. November und am 18. Dezember jeweils um 18 Uhr in der Friedenskirche statt. red

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