13. Mai 2022

Geld- und Sachspenden sind willkommen

Tafel braucht zusätzliche Lebensmittel

Aufgrund der erhöhten Lebenshaltungskosten steigt auch die Zahl der Menschen, die eine Unterstützung der Schwalbacher Tafel benötigen. Hinzu kommen Familien, die aus der Ukraine flüchten mussten. Das macht sich auch beim Tafelladen in der Spechtstraße bemerkbar.

Für mehr Nachhaltigkeit geben Supermärkte Lebensmittel am Ende ihrer Haltbarkeit zudem vermehrt zu günstigen Preisen an ihre Kunden ab. Dies führt dazu, dass weniger Ware für die Tafel übrig bleibt. Die Schwalbacher Tafel bittet daher um Sachspenden in Form von haltbaren Lebensmitteln oder Einkaufsgutscheinen. Geldspenden sind ebenso willkommen und können auf das Konto mit der IBAN DE42510500150197036486 geleistet werden. Bei Sachspenden wird um vorherige Rücksprache gebeten.

Um die aktuell zeitweise mehr als 100 Kunden pro Lebensmittelausgabe im Schwalbacher Tafelladen bedienen zu können, sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in längeren Schichten eingeteilt und benötigen dringend weitere helfende Hände. Daher sucht die Tafel ehrenamtliche Helfer und Helferinnen vor allem als Fahrer und Beifahrer, aber auch für die Arbeit im Tafelladen. Ebenso wird dringend Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) gesucht, der bei der Lebensmittelausgabe unterstützt und gemeinsam mit den Tafelfahrern Waren bei den Supermärkten abholt.

Der Bundesfreiwilligendienst ist nicht nur für junge Menschen eine Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln und sich sozial zu betätigen. Voraussetzungen für diese Tätigkeit sind Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Offenheit – und natürlich die Bereitschaft, mit anzupacken. Zudem ist ein Führerschein Klasse III für die Bufdi-Stelle notwendig.

Ansprechpartnerin für alle Anfragen zu Spenden, ehrenamtlicher Unterstützung oder zur Bufdi-Stelle ist Judith Grafe, die unter der Telefonnummer 06196/560182 oder per E-Mail an judith.grafe@dekanat-kronberg.de zu erreichen ist. red

Ein Gedanke zu „Tafel braucht zusätzliche Lebensmittel

  1. Als gemeinnützige Einrichtungen wollen die über 950 Tafeln einen Ausgleich zwischen Überfluss und Mangel schaffen. Sie geben einwandfreie Lebensmittel, die nicht mehr verkauft oder verbraucht werden, weiter an benachteiligte Menschen.
    Die gemeinnützigen Tafeln schaffen einen Ausgleich: Sie sammeln im Handel und bei Herstellern überschüssige Lebensmittel ein und verteilen sie kostenlos oder gegen einen symbolischen Betrag an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen. Verteilt werden bei den Tafeln ausschließlich gespendete Waren. Zugekauft wird nichts. Miete, Transport- und Verwaltungskosten werden über private und privatwirtschaftliche Spender und Sponsoren gedeckt.

    https://www.tafel.de/ueber-uns/die-tafeln/idee/

    So sollte es sein und bleiben.

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