21. November 2022

Partnerstadt Olkusz organisiert Hilf-Konvois in die Ukraine

Neues Hilfsprojekt für Kinder

Die Schwalbacher Partnerstadt Olkusz hat mit Unterstützung des Arbeitskreises Schwalbach-Olkusz sowie der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Main-Taunus Hilfslieferungen in die Ukraine organisiert. Foto: Kamionka

Die Solidarität mit der Ukraine ist in ganz Polen sehr groß. Auch die Schwalbacher Partnerstadt Olkusz, unterstützt durch den Partnerschaftsverein Schwalbach-Olkusz, ist sehr aktiv. Beim Jubiläumsbesuch im September in Schwalbach wurde vereinbart, dass der Schwalbacher Arbeitskreis diese Hilf Konvois finanziell unterstützt.

Zusammen mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Main-Taunus-Kreis wird weiterhin zu Spenden aufgerufen. Mittlerweile hat der Olkuszer Partnerschaftsverein 4.500 Euro erhalten. Mit dem jetzigen Solidaritätsaufruf sollen mindestens weitere 1.000 Euro gesammelt werden.
Aus Olkusz schrieb Genowefa Bugajska: „Dr. Mateusz Kamionka koordiniert die Hilfstransporte in die Ukraine. Er teilte mir mit, dass alle Sachen für Ärzte, Kinder und Kämpfende (Powerbank, starke Taschenlampen, Batterien, Konserven, warme Socken, Wettermäntel, Polar-Jacken, Blutdruckmesser, Pulsmesser) schon in Nieżyn sind. In Olkusz blieb noch ein Stromaggregat, das mit einem weiteren „Ambulanz-Transport“ in die Ukraine gebracht wird.“
Weil die Situation in der Ukraine immer schwieriger werde und die Menschen, vor allem Kinder, leiden, wolle man Kindergruppen aus Nieżyn nach Olkusz einladen. „Eure weiteren Geldspenden sollen dafür verwendet werden. Das alles wird mit Ylia Kuzmenko von der Stadtverwaltung Nieżyn verabredet, die dafür sehr dankbar ist“, erklärt Genowefa Bugajska.
Dem Wunsch aus Olkusz will der AK Städtepartnerschaft Olkusz-Schwalbach gerne nachkommen und die nächsten 1.000 Euro, die gesammelt werden, sind für die ukrainischen Kinder und weitere medizinische Geräte bestimmt. red

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