28. Juni 2019

AES-Schüler bei zahlreichen Mathematikwettbewerben erfolgreich

Viele junge Rechenkünstler

Viele Schülerinnen und Schüler der AES wurden in diesem Jahr Preisträger beim Känguruwettbewerb oder waren bei der Mathematikolympiade erfolgreich. Foto: AES

Im Schuljahr 2018/19 wurde die Albert-Einstein-Schule (AES) aufgrund ihres vielfältigen mathematisch-naturwissenschaftlichen Angebotes erneut als sogenannte „MINT-EC-Schule“ zertifiziert. Damit gehört sie für weitere vier Jahre dem nationalen Netzwerk von 316 Schulen mit ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) an.

MINT-EC bietet seit seiner Gründung im Jahr 2000 ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Von diesem Angebot profitieren nach Angaben der AES vor allem Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. So können sie beispielsweise zweimal jährlich an mehrtägigen Workshops teilnehmen und anhand von praxisorientierten Thematiken erfahren, welche Studien-, Forschungs- und Arbeitsbereiche die MINT-Schulfächer nach dem Abitur eröffnen.
Auch der internationale Chemiewettbewerb des Royal Australian Chemical Institute (RACI) wird über den Verein MINT-EC organisiert. Seit einigen Jahren nehmen interessierte Schülerinnen der Grund- und Leistungskurse in Chemie daran teil. Im Jahr 2018 schnitten die 20 Teilnehmer aus Schwalbach besonders erfolgreich ab. Die Abiturienten Miriam Bierer und Alexander Martin erreichten sogar das Zertifikat „high distinction“. Damit schnitten sie besser als 95 Prozent ihrer deutschen Altersgenossen ab.
Abiturientinnen und Abiturienten mit überdurchschnittlichem Engagement im MINT-Bereich können zudem mit dem bundeseinheitlichen MINT-EC-Zertifikat ausgezeichnet werden. Es dokumentiert schulische und außerschulische Leistungen der gesamten Schullaufbahn. In diesem Schuljahr wurde das Zertifikat drei Abiturientinnen und Abiturienten mit dem Prädikat „Mit Auszeichnung“ und vier weiteren mit dem Prädikat „Mit besonderem Erfolg“ überreicht.
Zum Schuljahresende freuten sich aber auch die 616 Kinder und Jugendlichen, die am Känguru-Wettbewerb 2019 teilgenommen hatten. Alle Teilnehmer erhielten bei diesem Multiple-Choice-Wettbewerb als Anerkennung neben einer Teilnehmerurkunde auch ein Knobelspiel. In diesem Jahre faszinierte alle ein kleiner magischer Würfel. Zudem errangen zwölf Schülerinnen und einen ersten Preis, dreizehn einen zweiten Preis und achtunddreißig einen dritten Preis. Sie freuten sich über Bücher und Spiele. Eine besondere Leistung erzielte Carlotta Schäfer aus der Klasse 5, die neben ihrem ersten Preis auch ein Känguru-T-Shirt für den weitesten Kängurusprung erhielt. Sie löste 23 aufeinanderfolgende Aufgaben korrekt.

Mathe-Olympiade

Neben dem Känguru-Wettbewerb haben 46 Schülerinnen und Schüler auch wieder an der zweiten Runde der Mathematik-Olympiade teilgenommen. Benjamin Welle (Klasse 5) und Patrick Nasri-Roudsari (Q2) qualifizierten sich mit ihren Leistungen für die Landesrunde im Februar in Darmstadt. Alle Achtklässler beteiligten sich am Mathematikwettbewerb des Landes Hessen und die sechs Schulsieger Paul Martin, Benedikt Petrovic, Alena Kreuz, Marten Guckler, Melina Sachs und Peter Csernus durften bei der Kreisrunde im März antreten.
Am internationalen Gruppenwettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ beteiligten sich alle sieben 10. Klassen. Die Klasse 10d belegte dabei einen guten elften Platz unter allen 99 in der Gruppe Hessen/Region Rhein-Main teilnehmenden Klassen und verfehlte damit den mit einem Preis prämierten Platz zehn nur um einen halben Punkt.
„Diese sehr unterschiedlichen Wettbewerbe bieten vielen unserer Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit ihre Fähigkeiten zu testen und weiterzuentwickeln. Alle Erfolgserlebnisse, die kleinen und die großen, motivieren und beleben die Freude an der Mathematik und den Naturwissenschaften. Das ist uns ein wichtiges Anliegen“, sagt Fachbereichsleiterin Grit Richter.

Der stellvertretende Leiter der AES, Markus Holz (links), ehrte Paul Martin, Patrick Nasri-Roudsari und Simon Rosar (von links). Foto: AES

„Dass bei so vielen Wettbewerbsbeteiligungen, dann aber auch herausragende Erfolge gelingen, freut uns sehr.“ So durfte Markus Holz als stellvertretender Schulleiter zum Schuljahresabschluss drei Schüler auszeichnen, die Besonderes erreicht hatten: Simon Rosar (Klasse 6) hat beim hessischen Landeswettbewerb 2019 „Schüler experimentieren“ mit seinem Projekt „Wie ist das Gefrierverhalten von Salzlösungen im Vergleich zu Wasser?“ den dritten Preis errungen. Paul Martin wurde erst vor wenigen Tagen als Zweitplatzierter bei der Landesrunde des Mathematikwettbewerbs der Stufe 8 in Kassel geehrt. Patrick Nasri-Roudsari war als Zweitplatzierter bei der Landesmathematikolympiade und Teilnehmer des hessischen Teams bei der Bundesrunde im Mai in Chemnitz. red

 

Ein Gedanke zu „Viele junge Rechenkünstler

Schreibe einen Kommentar